Que pasa en Pamplona...

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ein Neustart - aber nur was das Bloggen betrifft

Ich weiss es ist eine halbe Ewigkeit her, seit ich mich das letzte Mal bei euch gemolden habe, resp. hier im Blog mich zu Wort gemeldet habe. Und ich würde nicht sagen, dass es gerade wenig zu erzählen gegeben hätte. Aber um es mir und auch euch einfach zu machen, lasse ich es jetzt sein euch alles seit Dezember im Detail zu erählen. Darum wieder einmal nur eine stichwortartige Zusammenfassung:
Januar:

- Ferien noch in der Schweiz - was natürlich wuuuuuuuuunderschön gewesen ist

- Prüfungsvorbereitung - ich galube zum ersten Mal habe auch ich mich hier wie ein Student gefühlt.. ;-)

- Prüfungen - erstaunlicherweise (einerseits wegen meiner Zeiteinteilung, was das Lernen anbetrifft, andererseits v.a aber weil ich erst im September angefangen habe Spanisch zu lernen) bestehe ich meine Prüfungen - und dies nicht einmal so knapp... man könnte sich jetzt über das hiesige Niveau Fragen anfangen zu stellen - ich würde aber schon behaupten, dass das Niveau sicher nicht tiefer als in der Schweiz ist (was für meine einzigartigen Fähigkeiten sprechen würde... haha)

Februar:

- neue Wohnung - ja ich bin umgezogen, weil ich doch das Bedürfnis hatte, mit Leuten zusammen zu wohnen, mit denen ich mich auf Spanisch unterhalten kann und auch noch was lerne und zudem wollte ich mit Carlos zusammenziehen... Die neue Wohnung ist in Iturrama und somit näher bei der Uni und auch näher zum Zentrum...

- Suche nach neuen Mitbewohner - ein kleines Abenteuer und zwischenzeitlich eine Jugendherberge.. Da wir uns nicht so schnell entscheiden wollten, beschlossen wir (also Carlos und ich) bei der Suche nach 2 weiteren Mitbewohner Geduld zu bewahren. Was einfach ist und doch nicht so... mit den neuen Erasmus hatten wir genug Auswahlmöglichkeiten, aber da die Leute nichts hatten, wurden sie ungeduldig und suchten sich andere Bleiben. Zwischenzeitlich um obdachlose Erasmus vor dem Kältetod zu retten, liessen wir 5 Erasmus bei uns kostenlos übernachten. Zum Schluss entschieden wir uns für Bruno (aus Deutschland) und Gaston (aus Argentinien). Geschichten und Beschreibungen folgen noch.



- 2 Tage in Düsseldorf mit Peschä - Hammer gsi! Wir waren zwar der 13. Mann im Stadion, aber geholfen hats der Schweizer Nationalmannschaft nichts - sie verlor ihr Spiel gegen Deutschland 3 - 1.. aber trotzdem waren es super 2 Tage!!!!

- Ski-Weekend en los Pireneos - ein bisschen Skifahren tut immer gut, auch wenn ich den einen Tag eigentlich nur am Anfängerhang verbracht habe um dem zum ersten Mal auf den Ski stehenden Carlos die Welt des Skifahrens näher zu bringen. die Verhältnisse waren gut, am Abend spielten die einen sehr lange Pingpong und die anderen noch länger Karten..





- zu Besuch bei Daniel in Madrid - geplante, aber dennochzu wenig geplante super 3 Täge in Madrid

- Verabschieden von den verschiedensten Leuten - unter anderem musste ich mich von Victor verabschieden, einem Mexikaner, der mir hier zum Freund geworden ist.. - Weekend in Barcelona mit Esthy - no comment :-)

- 5 Tage in Belgien bei Dani - Leuven, Brüssel, Brugge, Ostende,.. es ist einfach gut, manchmal einfach ein bisschen Zeit mit deinen Freunden zu verbringen...
 

Neben all dem Programm, bin ich natürlich vorbildilich an die Uni gegangen, habe mich in Pamplonas Nachtleben vergnügt,... Ach ja, das muss ich schon noch erzählen: Bin an der Uni im Spanisch auf das 2. höchste Niveau "raufgerutscht"!!! Yeah!!!!!!!!
POSTED BY DAVEBLOCH ON WEDNESDAY 7 MARCH 2007 AT 09:35
Category: La vida en Pamplona
Tags: Neustart
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es gibt so vieles und so wenig gruedne wieso ich nichts gemacht habe

Zuerst einmal: Ich befinde mich momentan in Xauen, Marokko... Ich weiss, dass ich euch eine Menge News schuldig binm Viel ist auch passiert: Esther war hier, ich war in Madrid, dann war "la carpa" - ein riesen Unifest, Thanksgiving bei mir zu Hause... und jetzt Marokko.

Der Grund, dass ich euch nicht geschrieben habe, ist, dass ich seit 2 Wochen keinen Computer habe und deshalb auch keinen Zugang euch zu schreiben. Ich werde das aber nachholen, wenn ich am 10.12 zurück bin aus Marokko. Ja ihr habt richtig gehört.. Bin momentan mit Erin und dann mit Victor und Carlos für 2 Wochen Nordafrika am entdecken.

Nachdem wir am Samstag von Pamplona aus mit dem Zug los gefahren sind und gut 15 Stunden später mit Zwischenhalt in Madrid, in Ageciras angekommen sind, gings per Fähre nach Tanger. Ein billiges Hostel und dann gings auf Entdeckungsreise: Viele neue Eindruecke haben uns begleidet... Ist aber noch zu früh euch jetyt genau yu beschreiben wies war und was passiert ist und so weiter. Drum: Sind momentan in Xauenm wo wir gleichzeitig mit dem König ankamen und somit auch korrekt empfangen wurden von der Bevölkerung hier... ;-)

Falls ihr Tipps habt oder sonst irgendwas zu melden, gebt mir doch per Mail oder SMS Bescheid. Freu mich von euch zu hören.

Von mir hört ihr bestimmt auch noch... Immerhin haben wir noch einiges geplant... Casablanca, Marakkesh, Trip in die Sahara,...

Hasta pronto...

POSTED BY DAVEBLOCH ON MONDAY 27 NOVEMBER 2006 AT 13:03
Category: La vida en Pamplona
Tags: na, ja...
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Endlich bekommt ihr die Bilder von Halloween zu sehen...

Oooooopppssss....  Ich weiss, ich bin euch schon ewig News und Weisheiten aus dem Sueden schuldig...

Zuerst einmal - Halloween... Ach, was kann ich da erzaehlen und was sollte ich erzaehlen... ;-) Also, er Abend begann damit, dass Adam, Eva und Baum der Erkenntnis "hergestellt" werden mussten... Was fuer mich bedeutete, dass ich ueber kurze Hosen und T-Shirt vollgeklebt wurde mich Blaetter und Aehnlichem und die noch sichtbare Haut mit brauner Oelfarbe zugedeckt wurde. Adam und Eva sind schwirig zu beschreiben, darum doch gleich besser die von verschiedenen Seiten bereits geforderten Fotos von uns 3...

Zuerst Adam (Carlos) und Eva...

 

... und ich mit Eva (Erin)...

 

 

Die Nacht begann eigentlich damit, dass wir zu dritt auf "Trick or Treat"-Tour gingen. Dies aber nicht im konventionellen Stil der amerikanischen Kinder, sondern einer etwas erwachseneren Art haben wir die Wohnungen der uns bekannten Personen aufgespuert und ihnen dann in auesserst kurzer Zeit ihren Getraenkevorrat verkleinert (und unseren vergroessert..). Natuerlich ist es eine Geschichte wert, wenn du Ende Oktober im doch schon kuehlen Pamplona halbnackt (wir hatten nicht mehr an als auf den Fotos) durch die Strassen gehst und noch viel lustiger war, die Reaktion in den Gesichtern der uns begnenden Personen, zu sehen. Auf alle Faelle, als wir zurueck kamen, war dann die Party so richtig im Gange. Die ganze Wohnung war vollgepackt mit verkleideten Menschen...

Es war sicher nicht das traditionelle Halloween, aber ganz sicher ein aeusserst lustiges Ereignis...

Hmmm, was gibts weisteres zu erzaehlen... Schaut euch am besten den naechsten Post an...

POSTED BY DAVEBLOCH ON MONDAY 27 NOVEMBER 2006 AT 12:48
Category: La vida en Pamplona
Tags: Halloween, Die, Endlich, bekommt, ihr, Bilder, von, zu, sehen...
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Halloween

Also eigentlich ist in der Schweiz und auch hier in Pamplona heute ein ganz normaler Tag. Oder ???!?
Doch weit gefehlt - trifft eine Gruppe von Studenten aus verschiedensten Nationen aufeinander, so muss regelmässig ein Grund gefunden werden (oder auch nicht) um wieder eine Fiesta steigen zu lassen. Heute sind die Amerikaner dran - und so wird heute bei mir Halloween gefeiert. Werde mich als Baum der Erkenntnis verkleiden und Erin und Carlos als Adam und Eva. Bin ja gespannt wie die Leute aus aller Welt sich hier verkleiden werden - vor allem, weil jeder nur berenzte Mitterl zur Verfügung hat.




So werden wir wahrscheinlich nicht aussehen... aber geben unser bestes. Fotos folgen...

Aber eigentlich hatte ich keine Ahnung wieso Kulturen Halloween feiern und was die Bedeutung ist. Was wäre die Welt ohne Wikipedia...

Als Halloween wird die Feier des Vorabends vom Allerheiligenfest in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November bezeichnet, die vor allem in Irland und Nordamerika traditionell gefeiert wird. Am gleichen Termin wurde zuvor bereits das alte keltische Fest Samhain gefeiert. Daher glauben einige, dass Halloween auf irisches oder gar keltisches Brauchtum zurückgeht. Diese Herleitung ist jedoch umstritten. Das Wort "Halloween" jedenfalls geht auf das Wort "All Hallow's Eve" (Vorabend von Allerheiligen) zurück.


POSTED BY DAVEBLOCH ON TUESDAY 31 OCTOBER 2006 AT 09:06
Category: La vida en Pamplona
Tags: Halloween
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Port Aventura - oder eine Soap Opera in Spanien

Wochenende vorbei - und wieder ein bisschen mehr Spanien gesehen und einige Erfahrungen reicher...
Habe das Wochenende in der Nähe von Barcelona verbracht - genau gesagt in Salou. Mit einer Gruppe von Spaniern plus Erin und Lisa (die Amerikanerin, die ich am ersten Tag am Flughafen kennengelernt habe) gings in 2 Autos los in Richtung Port Aventura in Salou. Grund für den Trip war "Halloween" - für mich aber eher neue Leute kennen zu lernen und Spanien auf eine andere Art und Weise zu entdecken.

Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt...
So wurde der Trip ein bisschen anders als ich mir das vorgestellt hatte... Fahrt, unterkunft in einem billigen Aparthotel und Park waren cool. doch die Stimmung in der Gruppe hätte mit Sicherheit besser sein können. Ich kam mir vor wie ein neutraler Darsteller in einer Komödie. Folgende Darsteller waren dabei:

Raul und David (rechts)...



und die ganze Gruppe... vorne Altimira und Raul; in der Mitte Flauros, Laura und ich; hinten Lisa und David... aufgenommen von Erin...




Man stelle sich vor: Ein Park wie Disney World oder Europa Park in Spanien. Das Wetter ist warm und die Sonne scheint. Also nicht das Wetter, das man sich als Schweizer (und auch als Nordspanier) Ende Oktober gewohnt ist. Eine Guppe junger Leute möchte ein Wochenende friedlich und mit viel Spass verbunden, verbringen. Wenn da nicht Gefühle im Spiel wären...
Altimira und Raul sind seit gut 2 Jahren ein Paar. Davor war Raul mit Laura zusammen. Bis vor 2 Monaten lebte Altimira in Madrid und Raul teilte unter anderem eine Wohnung in Pamplona mit Laura. Vor gut einem Jahr erklärte Laura Altimira, dass sie immer noch in Raul verliebt sei. Diese entgegnete damals einigermassen verständnisvoll, dass wenn Raul die gleichen Gefühle für Laura empfinde, den beiden schon nur aufgrund der Distanz zwischen Pamplona und Madrid im Weg stehen möchte. Doch Raul entschied sich damals für Altimira. Vor gut 2 Monaten entschied sich Altimira dafür, für eine temporäre Zeit nach Pamplona zu kommen um eine Auszeit von Studium und Leben in Madrid zu nehmen. Sie zog bei Raul ein und musste somit auch mit Laura zusammen wohnen. Weil halt Amor sein eigenes Spiel spielt, blieben die Gefühle bei Laura und eines Abends offenbarte sie Raul ihre Gefühle und erklärte Altimira den "Kampf" an... Wie ein richtiger Mann ;-) bezog Raul soweit Stellung, dass er mit Altimira zusammen sein will. Eine Kampf um Gefühle und Beziehungen verläuft in solchen Komödien ja meistens dreckig, aber für aussentstehende irgendwie unterhaltsam. So auch hier...  Diskussionen, Kindeleien und ähnliche Dinge waren durchaus am Alltag.
Daneben spielte sich die "Liebelei" zwischen Lisa und David ab. Lisa, hierher gekommen mit der Aussicht auf Freiheit und grenzenlosen Möglichkeiten, die sie in den USA nicht finden konnte, folgte ihrem David auf Schritt und Tritt - oder wurde vom, ein wenig besitzergreifenden David mitgezogen, mitgeschleppt oder mit... Eine Freiheit wie sie sich doch jedermann vorstellt. Zumindest realisierte sie am Ende des Wochenendes nach amerikanisch-schweizerischen Hinweisen, dass sie ihre Freiheit vielleicht anders ausleben sollte, vor allem wenn sie nicht vor hat eine Beziehung in Spanien aufzubauen.
Und zu guter letzt waren da noch Erin und Flauros. Was als "One-night-stand" ohne Sex gestartet hat, entwickelte sich in den Augen von Erin zu... was auch immer. Auf jeden Fall nicht zu einer Beziehung. Weil die Kommunikation mit Flauros nicht die einfachste ist (aufgrund seines spanisch-marokanischen Dialekts und seinem eher kanppen Fragenkatalog) und die Anzeihung auch nicht die grösste scheint zu sein, will sich die junge, dynamische Amerikanerin, die mit viel Entdeckungslust und Wissensdurst nach Pamplona gekommen ist sicher nicht mit dem durchaus lieben Spanier auf eine Beziehung einlassen. Das einzige Problem an der ganzen Sache ist, dass Flauros das ein wenig anders sieht und somit Erin Sonntag morgen seine Liebe gestand.
Ihr seht - wahrscheinlich müsst ihr die obenstehende Geschichte noch 4 Mal nachlesen, damit ihr sie versteht. Aber so geht das mit Komödien und Soap Operas.

Aufgrund der dramatischen Voraussetzungen war es für mich nicht ganz einfach, mich in die Gruppe einzufügen. Somit war ich um die langen Gespräche mit Erin während der langen Warterei umso dankbarer. Schade, denn eigentlich hätte ich gerne die Chance genützt um mehr Spanier kennenzulernen. Was natürlich einerseits meinem Spanisch einen Dienst tun würde, andererseits ich ja in Pamplona bin nicht nur um Leute aus aller Welt kennenzulernen, sondern auch Einheimische.




Aber etwas gutes hatte der Trip noch zusätzlich... Wer von euch, kann schon von sich behaupten, dass er letztes bei schönem, warmen Wetter ein Nachtbad im Meer genommen hat. Zwischendurch hat die globale Erwärmung rein aus egoistischer Sicht, ihre durchaus gute Seiten... ;-)
POSTED BY DAVEBLOCH ON MONDAY 30 OCTOBER 2006 AT 09:02
Category: Reisen in Spanien...
Tags: Port Aventura, Soap Opera, Salou
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Liz bestanden und jetzt beginnt das Leben hier in Pamplona so richtig

ZUERST EINMAL: YEAHHHHHHHHH, ICH HABE MEINE PRÜFUNGEN BESTANDEN UND BIN MOMENTAN WOHL DER GLÜCKLICHSTE MENSCH AUF ERDEN.... UND DAS HEISST, ICH KANN EIN GANZES JAHR HIER BLEIBEN UND EUCH AUS DEM SÜDEN EUROPAS SINNVOLLES UND WENIGER SINNVOLLES BERICHTEN... !!

Ich werde es nun sein lassen euch noch im Detail zu erzählen was die letzte Woche alles passiert ist. nur so viel, ich habe meine Zeit mit Uni, Fiesta, 20 Minuten Sin City mit anschliessender nicht geplanter Party, polnischem Essen, ungarischem Essen, Barcelona  - Real Madrid schauen,.... verbracht. Also ein vielseitiges und durchaus unterhaltsames Programm!!


POSTED BY DAVEBLOCH ON WEDNESDAY 25 OCTOBER 2006 AT 20:39
Category: La vida en Pamplona
Tags: Liz, der, anfang, und
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Mundaka - oder auch ein Tag zu spät

Samstag morgen, 10 Uhr - eine internationale Gruppe mit Einheimischen und Erasmus-Studenten versammelt sich um sich nach Mundaka aufzumachen. Mundaka - wo ist das, bitte sehr? "Ja, so ein bisschen in der Nähe von Bilbao, halt einfach so am Meer", wird einem erklärt. Aber wenn man sich natürlich ein bisschen auskennt, dazu noch Tipps aus Schweizer Surfer Stuben bekommt, dann weiss man, dass in Mundaka die "ASP World Tour of Surfing" Halt macht. Damit wird dann, zwar nicht in einem logischen Gedankenverlauf, klar dass Mundaka an der Küste "Bizkaia" im Baskenland, liegt.

Mit zwei Autos gings dann los, alle topmotiviert und voller Erwartungen. Ca. 2 Stunden später, im kleinen Küstenort angelangt, trifft die Realität einem wie einen Schlag. Zwar wurde auf dem Internet für den Event mit dem Samstag als Schlusstag geworben. Doch zu unserem Pech, fand dieser und auch die, glaubt man den unzähligen erzählten Geschichten, dazu gehördende, sageumworbene, unglaubliche, unbeschreibliche Party. Anstatt den weltbesten Surfern zu zuschauen und "dazu noch ein wenig musik zu hören", gab es die Aufräumarbeiten zu bestaunen, dann etwas zu essen und zu trinken und den restlichen Tag zu planen.



Nicht wirklich lange musste darüber diskutiert werden, was bei diesem Traumwetter zum machen ist... Es ging weiter nach Bakio, ein anderer kleiner küstenort, wo wir einen coolen Nachmittag am Strand mit "sünnelä, bädelä und... umeblödlä" verbrachten... und wer kann schon in der Schweiz sagen, er hätte Mitte Oktober noch im Meer gebadet... ;-)




POSTED BY DAVEBLOCH ON WEDNESDAY 25 OCTOBER 2006 AT 13:42
Category: Reisen in Spanien...
Tags: mundaka
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Zaragoza - la fiesta del Pillar

Also, Spanien ist das Land der Feste und Feiertage. für uns Studenten ist das natürlich wunderbar...

Bringt viel Zeit zum Reisen und auch andere Vorteile mit sich. Denn viele dieser Feste sind Stadtfeste.. und das ist ja fast ein muss für einen "kleinen" Schweizer, der die vielen Traditionen des grossen Spanien entdecken will.

Deshalb ging es am Donnerstag vor einer Woche los in Richtung Zaragoza. Was als Idee meinerseits angefangen hat, nach Zaragoza mit einer kleinen Gruppe hinzufahren, hatte sich schnell rumgesprochen. Was schlussendlich dazu führte, dass Donnerstag morgens um 10 Uhr eine Gruppe von ca. 30 Erasmus-Studenten am Busbahnhof von Pamplona stand, bepackt mit reichlich "flüssigem Proviant", um nach Zaragoza zu fahren. In Zaragoza angekommen ging es einmal darum, herauszufinden, wo das Zentrum ist und sich einfach ein wenig zu orientieren. Im Zentrum angelangt, teilte sich die Gruppe schnell auf. Halt einfach schon nur, weil es nicht möglich ist, mit 30 oder mehr Personen sich zusammenzuhalten, geschweige fortzubewegen, in einer riesigen Menschenmasse.

Daraus ergab sich für mich für den Nachmittag eine echt coole, lustige und in (fast) jeder Hinsicht unterhaltsame Gruppe...







und noch Erin...





Mit dieser Gruppe gings wirklich lustig zu und her - ein bisschen Kultur mit Basilika und Turmaufstieg - dann natürlich die Parade, bei der aus ganz Spanien Leute daher kamen, ihr Dorf oder ihre Stadt vertraten um bei Plaza del Pillar Blumen "niederzulegen"... Was etwa zu 2 Millionen Blumen führte...




Nach einem super Nachmittag mit dem oben erzählten und verschiedensten Halts in Bars, ging es am Abend auf den Strassen Zaragozas heiss zu und her. Wie an der Streetparade folgten ein Lastwagen mit Tänzerinnen und Tänzern und dazugehörenden DJ's, dem andern. Daneben folgten wir als tanzend und feiernd den rollenden Tanz- und Musikbühnen.

Ja, ja wie das so geht bei einem solchen Stadtfest erlebt mal viel...  auch Dinge, die man nicht so erwartet! ;-) so zum Beispiel landeten wir noch in der "Plaza del torro"... Zwar wars kein Stierkampf, sondern nur ein sogenanntes "Spiel mit Stier", bei dem 4 Gruppen die Hörner des Stiers entzünden mussten... Danach wurde der Stier vom aktiven Publikum gereizt, was wie ein Spiel zwischen "Tom & Jerry" aussah, wobei Tom als Stier eigentlich keine Chance hatte, weil bei Gefahr die Jerry's jeweils die Sicherheit hinter der Absperrung suchten.
Eine zweite Runde gab es dann noch mit jungen Stieren, wobei eine aktive Beteilung seitens junger Studenten aus Puerto Rico, Mexico und der Schweiz durchaus vorhanden war... ;-)



hmm, was gibts da noch so zu erzählen... auf jeden Fall, dass spanische Stadtfeste viel Spass bereiten und es mit Sicherhiet nicht mein letztes hier im Land der unzähligen Feiertage gewesen sein wird.

Jedenfalls war die Nacht dann doch recht schnell über... Verbracht mit Tanzen auf der Strasse zu spanischer Volksmusik und anschliessend zu ein bisschen kommerzielleren Klängen...
Zur Rückfahrt erzähl ich euch nichts mehr, weil das intessiert sowieso nicht... ;-)
POSTED BY DAVEBLOCH ON TUESDAY 24 OCTOBER 2006 AT 05:39
Category: Reisen in Spanien...
Tags: zaragoza
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Meine Mitbewohner am Tag der Wohnungssuche...

 

Meine Mitbewohner... ausser das nette, blonde Mädchen ganz rechts - das ist Lotta aus Finnland - der Rest von links nach rechts - Selay aus der Türkei, Charlotte aus Frankreich und Ömür aus der Türkei
POSTED BY DAVEBLOCH ON MONDAY 16 OCTOBER 2006 AT 08:51
Category: La vida en Pamplona
Tags: Meine, Mitbewohner
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Um die ersten 3 Wochen ein bisschen zusammen zufassen...

Einige von euch haben das schon gelesen, wer nicht, kanns ja jetzt nachholen... ;-)

Hola amigos!

Seit gut 2 Wochen wohne ich nun in Pamplona. Für diejenigen unter euch, denen aufgrund alltäglichen Stresses und sowieso zu vieler unwesentlicher Nachrichten aus aller Welt, nicht mehr gerade geläufig ist, wieso ich hier bin, denen will ich selbstverständlich weiterhelfen. Alle anderen können den nächsten Absatz beruhigt überspringen...

Ich bin nach Pamplona gekommen um hier mein nächstes Studienjahr zu absolvieren. Das ist ein so genanntes „Erasmus-Jahr“. Für alle unter euch, die gerne eine Vorstellung eines solchen Auslandaufenthalts bekommen möchten, schauen sich neben meinen zukünftigen regelmässigen „Newsletterchens“, den Film „L’auberge espagnol“ an...

Also, da ich ja hier wieder die Aufmerksamkeit von euch allen habe, komme ich zum eigentlichen Grund, wieso ich euch schreibe...

Auf irgendeine Art und Weise muss ich das hier erlebte ja verarbeiten und das geht nun halt mal am besten mit so Berichten. Das bedeutet, ich erwarte von euch, dass ihr alles genau schön durchlest und mir dann auch ausführlich antwortet....

Nein, nein,... aber freuen über Antworten und Mail im Allgemeinen werde ich mich natürlich schon.

Eigentlich begann mein ganzes Abenteuer „Pamplona“ nicht erst hier, sondern schon in Muri. Denn wurde mir von der Uni eine Dame zugeteilt, bei der ich die ersten 4 Tage übernachten konnte. Da ich mich nicht erst bei dieser melden wollte, wenn ich in Pamplona gelandet bin, telefonierte ich ihr bereits am Dienstagabend. Man stelle sich nun vor, 2 Personen am Telefon und beide verstehen nicht, was der andere versucht zu sagen. Mein Spanisch war zu diesem Zeitpunkt (sehr wichtig...) eigentlich gleich null und ihr Englisch auch. Aber schliesslich wollte ich ja nach Spanien und nicht sie nach England oder in die USA. Nach einigen „un momento, por favor“ und verzweifeltem Nachschlagen im Wörterbuch, musste ich mir eingestehen, dass die aüsserst geduldige Spanierin so nie erfahren würde, wenn ich landen würde und ich nie, wann ich zu ihr kommen kann. Da irgendeine durchaus schlaue Person an der Uni eine solche Situation vorausgesehen hatte, stand im Mail der Uni unter der Adresse der Dame noch: „En el caso de que tengas algún problema de comunicación con esta persona, puedes ponerte en contacto con Alfonso Rico...“ – was ich dann auch tat und schweissgebadet feststellen musste, dass einige Arbeit auf mich in Spanien warteten...

Am Donnerstag (14. September 2006) Nachmittag landete ich auf dem Flugplatz von Pamplona. Eigentlich hätte, wie das zu erwarten wäre, auch mein Gepäck mit mir in Pamplona landen sollen. Doch irgendwie waren die Fluggesellschaften, deren einerseits deutsch-schweizer Identität und andererseits typisch iberischer Name nur verraten sei, nicht fähig mein Gepäck von Zürich nach Pamplona auf normale Weise zu transportieren. Kann ja mal passieren... Auf alle Fälle lernte ich aus diesem Grund dann auch gleich Lisa, eine amerikanische Studentin kennen, deren Gepäck einen längeren Zwischenhalt in New York noch gemacht hat. Eigentlich hätte mich die „Gepäckverspätung“ nicht gross gestört, wenn ich nicht in kurzen Hosen bei Aussentemperaturen von 16°C und bissigem Wind dagestanden wäre. Aber wahrscheinlich weil ich nicht das erste Mal in meinem Leben mein schönes Zuhause verlassen hatte um die Welt zu entdecken, brachte mich auch das nicht gross aus der Fassung. Nach einem kurzen Aufenthalt bei meiner „Gastmutter“ (die mir als erstes offenbarte, dass sie froh aufgrund Platzprobleme, wäre wenn ich nicht 4 Tage sondern schon nach 3 Tage wieder gehen würde – sicher nicht der gastfreundlichste Empfang, aber was soll’s...) verbrachte ich dann den Nachmittag und Abend mit Lisa damit, Hosen zu kaufen (dank der netten Unterstützung meiner Reiseversicherung ;-) ), Pinchos zu essen (wer Tapas kennt, der weiss, wovon ich spreche) und unsere ersten Cañas runterzuspülen und dabei unsere ersten Eindrücke dieser Stadt zu verarbeiten.

Die Wohnsuche stellte sich als leichter als erwatet heraus. Da am nächsten Morgen eine Infoveranstaltung der Uni mit einem anschliessenden Rundgang auf dem Campus auf der Tagesordnung stand, war es ein leichtes Unterfangen dir DIE LISTE zu besorgen und dich mit allen, die gleiches vorhatten, dich zu verabreden und dich zu besprechen. So hatte ich für den Nachmittag mit etwa 7 Wohnungsbesitzern und etwa 15 anderen Studenten irgendwie und irgendwas abgemacht. Nach 4 Wohnungen, bei denen ich mir jeweils bis abends alle Optionen mit einem versprochenen Rückruf meinerseits offen gehalten hatte, betrat ich meine nahezu pamplonische Traumwohnung. Natürlich wären Einzelheiten zu verbessern. Nach Besichtigung einer weiteren, weil wir zu diesem Zeitpunkt zu fünft unterwegs waren und die „Traumwohnung“ nur für 4 Platz zum wohnen hat und diese letzte für uns alle einen Platz gehabt hätte, entschieden wir uns dafür, an der Avenida Pio XII, N° 13 uns niederzulassen. Uns, dass heisst Charlotte aus Frankreich, Selay aus der Türkei und Ömür auch aus der Türkei. Für die fünfte im Bunde, Lotta aus Finnland, war schnell ein Zimmer bei einer Gruppe von Französinnen gefunden.

Euch nun im Detail weiter zu erzählen, wie ich meine letzten 2 Wochen verbracht habe, würde nicht viel Sinn machen, schon nur aus Verarbeitungstechnischen Gründen meinerseits. Die erste Woche konzentrierte sich dann eigentlich auch nur darauf am Morgen den Intensivkurs im Sprachzentrum der Universität zu absolvieren. Etwas Lustiges hatte der Einstufungstest an sich. Wer von euch schon einmal einen Test geschrieben hat, bei dem er von „tut-u-blasä“ keine Ahnung hatte, der weiss, wie es mir an diesem morgen ergangen ist... Die Nachmittage konzentrierten sich dann jeweils hauptsächlich darauf, sich vom letzten Abend zu erholen, die Stadt zu erkunden und sich einzuleben.

Ja, Pamplona ist keine Grossstadt. Doch hat diese, am Fuss der Pyrenäen gelegenen Hauptstadt der Region Navarra, absolut ihre Vorzüge. Einerseits hat die Stadt unglaublich viele Parkanlagen, andererseits vermittelt der alte Stadtteil mit seinen Bars und alten Häusern ein durchaus gemütliches und angenehmes Gefühl. Durch die 2 am Ort angelegten Universitäten muss sicherlich das studentische Ambient auch nicht vermisst werden.

Die letzte Woche war dann bereits uni angesagt. Da die Uni Zürich noch nicht auf das neue System von Bachelor/Master umgestellt hat und dadurch auch die Regelung mit den ECTS-Kredits noch nicht führt, sind alle Prüfungen, die ich hier ablege ein Teil meiner Abschlussprüfungen in hoffentlich etwa 2 Jahren. Deshalb muss ich auch im vergleich zu anderen ausländischen Studenten nicht sehr viel Kurse besuchen. Doch wurde mir letzte Wochen von der mich betreuenden Professorin gesagt, dass im Vergleich zu anderen Studenten den „Zürchern“ es gelingt die belegten Kurse abzuschliessen und daneben gut Spanisch zu lernen und ein spannendes Jahr zu verbringen.

Das Spanische Leben bietet durchaus seine Tücken. Vor allem den Zeiten sich anzupassen, ist nicht ganz einfach. Einerseits haben Behörden und Banken um ca. 14 Uhr Feierabend. Hast du nun von 9 bis 14 Uhr Uni, birgt das durchaus seine Probleme. Vor allem noch, wenn du weißt, dass die einzige Möglichkeit ist, früher aufzustehen und vor der Uni das Nötige zu erledigen. Aber auch die nachmittägliche Siesta kann einem ganz schön auf die Nerven gehen. Zwar ist die Vorstellung von essen und schlafen für diese paar Stunden jeden Tag schon schön, aber können dir auch ganz schön die Stimmung vermiesen, wenn du alles auf den frühen Abend verschieben musst und die Zeit halt sonst irgendwie verstreichen lassen musst...

Ich lebe mich ein. Gewöhne mich daran, dass Discos donnerstags erst um 2 Uhr morgens öffnen und die Leute dann aber schon um 4 Uhr morgens so langsam die Clubs und Discos füllen. Ich lerne fleissig Spanisch und versuche mich so gut es geht durch den spanischen Alltag zu schlagen. Ich freue mich was auf mich zukommt. Ich werde sicher die Zeit hier im Süden Europas auch dazu nützen, herum zu reisen und neben der Uni dem Alltag Pamplonas auch noch den Rest dieses für mich grösstenteils unbekannten Teils Europas zu erkunden. Also Freunde, das war so ein erster Einblick in mein Leben hier in Spanien.
POSTED BY DAVEBLOCH ON MONDAY 16 OCTOBER 2006 AT 08:39
Category: La vida en Pamplona
Tags: 3, Die, ersten, Wochen
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